• La Santa Muerte

Santa Muerte Tradition


Die Tradition von Santa Muerte ist im Allgemeinen informell und unorganisiert. Da die Verehrung bisher geheim war und noch weitgehend verborgen ist, werden die meisten Rituale auf Altären durchgeführt, die in den Häusern von Gläubigen errichtet wurden.

In letzter Zeit haben die Schreine in der Öffentlichkeit stark zugenommen. Mit der zunehmenden Akzeptanz der Verehrung von Santa Muerte führen Geschäfte, die sich auf religiöse Artikel wie Botánicas spezialisieren, immer mehr Utensilien, die mit der Santa Muerte Tradition in Verbindung stehen.


Wallfahrtsort La Santísima Muerte

Im Jahr 2001 entschied sich Enriqueta Romero Romero, eine lebensgroße Statue von Santa Muerte in Mexico City öffentlich aufzustellen. Der Schrein hält keine katholischen Messen oder okkulten Riten ab, die Menschen kommen hierher, um zu beten und Opfergaben zu überreichen. Die Santa Muerte Figur ist je nach Jahreszeit in verschiedenen Farben und Gewänder gekleidet. Über dem Kleid der Sklelett-Heiligen befinden sich große Mengen an Schmuck an Hals und Armen sowie an ihrer Kleidung. Dies sind Opfergaben. Opfergaben, die den gleichen Stellenwert haben wie die Blumen, Früchten (insbesondere Äpfeln), Kerzen, Spielzeug, Geld, Dankesbotschaften für Gebete, Zigaretten und alkoholischen Getränken, die die Statue umgeben. Enriqueta sieht sich selbst als Kaplanin des Heiligtums, eine Rolle, die sie von ihrer Tante geerbt hat, die 1962 mit der Praxis in der Familie begann.


Der Schrein befindet sich in der Straße Alfarería 12 in Tepito, Colonia Morelos. Für viele ist Santa Muerte die Schutzpatronin von Tepito. Im Haus befindet sich ein Geschäft, in dem Amulette, Armbänder, Medaillons, Bücher, Bilder, Statuen und andere Artikel verkauft werden. Am beliebtesten sind die Votivkerzen.


Am ersten Tag eines jeden Monats rezetiert Enriqueta oder einer ihrer Söhne den Santa Muerte Rosenkranzes, der etwa eine Stunde dauert und auf dem katholischen Rosenkranz basiert.


Am ersten November wird der Jahrestag des von Enriqueta Romero errichteten Altars von Santa Muerte gefeiert. Die Santa Muerte Statue von Tepito ist wie eine Braut gekleidet und trägt Hunderte von Goldschmuckstücken. Gaben von den Gläubigen, um Dankbarkeit für erhaltene Hilfe zu zeigen oder um welche zu bitten. Die Feierlichkeiten beginnen offiziell um Mitternacht. Ungefähr 5.000 Gläubige kommen zum Rosenkranzgebet. Zur Reinigung wird statt Weihrauch Marihuana-Rauch verwendet. Es werden Speisen wie Kuchen, Hühnchen mit Mol, heiße Schokolade, Kaffee und Atole serviert. Mariachis und Marimbabands spielen.

Iglesia Católica Tradicional México-Estados Unidos

Die traditionsreiche Iglesia Católica México-Estados Unidos, Misioneros del Sagrado Corazón und San Felipe de Jesús („Traditionelle katholische mexikanische Kirche, Missionare des Heiligen Herzens und Saint Philip von Jesus“) veröffentlicht eine Zeitschrift mit dem Namen Devoción a la Santa Muerte („Andacht an Santa Muerte“). Diese Zeitschrift hat in Mexiko eine Auflage von rund 25.000 Exemplaren.


Im Jahr 2005 verlor die Organisation ihre offizielle Registrierung als religiöser Verein. Nach Angaben des Innenministeriums ist dies darauf zurückzuführen, dass die Organisation die Regierung nicht über Änderungen in der Doktrin der Organisation informiert hat. Das Gesetz der religiösen Vereinigung und des öffentlichen Gottesdienstes besagt jedoch nicht, dass solche Änderungen eine Sanktion verdienen.


Die Regierung behauptet, ihr offizieller Status sei zum Schutz der Öffentlichkeit zurückgezogen worden. Nachdem ihre Anerkennung zurück gezogen wurde, gingen die Anhänger mit ihren Statuen auf die Straße und marschierten zu Protestaktionen in Zócalo, Los Pinos und die Büros des Innenministeriums. Nach diesem Protest erschien eine neue Version von Santa Muerte, genannt Ángel de la Santa Muerte. Eine Petition zur Neuanmeldung der Organisation wurde 2006 eingereicht, der Organisation wurde jedoch mitgeteilt, dass dies weitere fünf Jahre nicht möglich sei. Nach mexikanischem Recht können sie jedoch noch ohne offizielle Anerkennung arbeiten.


Im Januar 2011 wurde der selbsternannte Erzbischof der Kirche, David Romo, festgenommen und angeklagt, zu einem Entführungsring in Mexiko-Stadt zu gehören. Im Juni 2012 wurde Romo zu 66 Jahren Gefängnis verurteilt. Er erhielt die Geldstrafe in Höhe des 666-fachen des mexikanischen Mindestlohns für Raub, Entführung und Erpressung.


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